Peintre

Luigi Bartolini

Italia, 1892 - 1963

Luigi Bartolini OPERE


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LUIGI BARTOLINI BIOGRAFIE


Luigi Bartolini Maler

Luigi Bartolini wurde am 8. Februar 1892 in Cupramontana geboren und war eine zentrale Figur der italienischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Schon in jungen Jahren zeigte Luigi Bartolini eine starke Neigung zum Zeichnen und zur Literatur, geprägt von einem gebildeten und kunstsinnigen familiären Umfeld. Nach technischen Studien in Jesi zog er zunächst nach Siena und dann nach Rom, wo er die Akademie der Schönen Künste besuchte und sich mit Fächern wie Anatomie, Kunstgeschichte und Literatur vertiefte. In diesen Jahren schuf er 1909 seinen ersten Radierung, was seine frühe Beherrschung der Gravurtechnik zeigte.
Während seines Aufenthalts in Florenz zwischen 1913 und 1914 studierte Bartolini intensiv die Radierungen von Rembrandt, Callot und Goya, Erfahrungen, die seine visuelle Poetik entscheidend beeinflussten. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er zum Militärdienst eingezogen und kämpfte als Artillerieoffizier am Karst und am Piave; für seinen Mut erhielt er die Bronzemedaille für militärische Tapferkeit. Nach dem Krieg kehrte er in die Marken zurück und nahm seine künstlerische und literarische Tätigkeit mit Energie wieder auf, die er mit dem Zeichenunterricht verband.
In den 1920er Jahren nahm Luigi Bartolini Maler und Graveur an wichtigen Ausstellungen teil und begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Zeitungen und Kulturzeitschriften. Seine Weigerung, sich offiziell dem faschistischen Regime anzuschließen, brachte ihm Zwangsversetzungen und berufliche Schwierigkeiten ein. 1933 wurde er verhaftet und zunächst nach Montefusco, dann nach Meran verbannt, wo er bis 1938 blieb. Diese Zeit war trotz der menschlichen Herausforderungen eine der fruchtbarsten seiner künstlerischen Produktion.
Von 1928 bis 1962 nahm er fast ununterbrochen an der Biennale von Venedig teil und erhielt prestigeträchtige Preise, darunter 1942 den Großen Preis für Radierung. Parallel dazu entwickelte er eine umfangreiche literarische Tätigkeit: Er veröffentlichte über siebzig Bücher, darunter Romane, Essays und Gedichtsammlungen. 1946 erschien der Roman Fahrraddiebe, der den berühmten Film von Vittorio De Sica inspirierte. In den letzten Jahren erhielt er zahlreiche offizielle Auszeichnungen und wurde 1960 zum Akademiker von San Luca ernannt. Er verstarb am 16. Mai 1963 in Rom und hinterließ ein künstlerisches und kulturelles Erbe von außergewöhnlicher Breite.

Die künstlerische Produktion von Luigi Bartolini konzentriert sich hauptsächlich auf Radierungen und Malerei, mit einer absoluten Vorliebe für die Radierung. Zu den bekanntesten gravierten kunstwerken zählen Die Laterne, Quelle San Gennaro und Die Sukkulenten, die vom Pariser Kabinett der Drucke erworben wurde. Der Künstler entwickelte verschiedene stilistische „Manieren“ – blond, schwarz und linear – durch die er das Verhältnis zwischen Linie, Licht und Materie erforschte.
Neben den Landschaften der Marken und Siziliens schuf er bedeutende thematische Zyklen wie Die Insekten, Die Schmetterlinge, Die Vögel und Jagdszenen, in denen die naturwissenschaftliche Beobachtung mit einer lyrischen und manchmal polemischen Sichtweise verbunden ist. Die grafische Produktion umfasst auch Lithografien und Siebdrucke, die oft in wenigen exemplaren gedruckt wurden und heute sehr begehrt sind. Die Ölmalerei, wenn auch weniger zahlreich, ergänzt die gravierte Arbeit mit Porträts, Stillleben und Landschaften von intensiver Ausdruckskraft.

Luigi Bartolini Bewertungen

Die Bewertungen von Luigi Bartolini variieren deutlich je nach Genre und Technik. Die Radierungen, insbesondere die originalen, signierten und nummerierten Radierungen, stellen den gefragtesten Marktsegment dar: Die Preise schwanken in der Regel zwischen 800 und 4.000 Euro, mit Spitzenwerten für seltene Blätter oder aus berühmten Serien. Die Lithografien haben zugänglichere Bewertungen, meist zwischen 300 und 1.200 Euro, abhängig von Qualität und Erhaltungszustand.
Die Tusche- oder Bleistiftzeichnungen zeigen Bewertungen zwischen 1.000 und 3.000 Euro, während die Ölgemälde in den bedeutendsten Werken 10.000 Euro übersteigen können. Es gibt keine bedeutenden Skulpturenproduktionen. Insgesamt erscheint der Markt für Bartolini solide und wird durch die historische Bedeutung des Künstlers und die Qualität seiner grafischen Produktion gestützt.

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